Werner Richard Heymann 14.2.1896 - 30.5.1961

Termine, Presse

Mittwoch, 21. April 2010, 19:30 Uhr, Volkstheater Wien

12., VHS Meidling, Theatersaal Längenfeldgasse, Längenfeldg. 13-15

Premiere und Uraufführung:
»Ein kleines bisschen Glück«
Eine romantische Revue
mit der Musik von Werner Richard Heymann
Auftragsarbeit für das Volkstheater
von Andy Hallwaxx
Hallwaxx/Kudlich/Navas

Spielplan  |  Volkstheater

 

Freitag, 02. April 2010, 20.00 Uhr, Volkstheater Geisler

Premiere:
»Die Drei von der Tankstelle«
Musikalische Komödie nach dem gleichnamigen Tonfilm
in einer Bearbeitung von Gerrit Hargus

Als die drei Freunde Willy, Kurt und Hans von einer Tournee zurückkehren, stellen sie fest, dass sie pleite sind. Nachdem ihre Möbel gepfändet wurden, bleibt ihnen nur noch ihr Auto, welches sie - nachdem ihnen auf einer Landstraße das Benzin ausgeht - wieder auftanken wollen. Die Tankstelle ist aber stillgelegt, und die drei beschließen, diese wieder zu eröffnen, um so zu Geld zu kommen...

Spielplan Vorschau  |  Volkstheater Geisler

 

Freitag, 19. März 2010, 19:30 Uhr, Deutsche Oper Berlin

Lions Club Berlin-Wannsee, Benefiz-Konzert

Zum 15. Mal veranstaltet der Lions Club Berlin-Wannsee gemeinsam mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin sein traditionelles Benefizkonzert. Das Konzert ist zu Gunsten von "Berliner helfen e. V.", die wiederum zwei Neuköllner Projekte unterstützen: MaDonna e. V. und dem Mentorenprojekt der Kepler-Schule.

Auf dem Programm u. a. »Ein Freund, ein guter Freund ...«
Werke von Werner Richard Heymann Made in USA

Lions Club Wannsee Benefiz
Deutsche Oper Berlin

 

23. und 29. Januar, 19:30 Uhr, Blechbüchse Zinnowitz
»Die Drei von der Tankstelle«

Von Paul Frank und Franz Schulz
Mit der Musik von Werner Richard Heymann

Drei Freunde - Willy, Kurt und Hans - stehen vor dem Bankrott: Kein Job, kein Geld, keine Zukunft. - Keine Zukunft? - Als Pächter einer heruntergekommenen Tankstelle soll das große Comeback ins Arbeitsleben gelingen! Alles scheint bestens zu laufen; da kommt ihnen die hübsche Lilian in die Quere, in die sich die drei Kumpels verlieben. Der Ärger ist somit vorprogrammiert ...

Im gleichnamigen UFA-Film aus den 30er Jahren spielten sich die drei Sunnyboys in die Herzen der Zuschauer. Die Original-Musik stammt vom Komponisten Werner Richard Heymann, dessen Songs (wie „Ein Freund, ein guter Freund“ und „Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen„) quasi unsterblich wurden. Für sein Werk wurde er sogar mehrmals für den Oscar nominiert.

Regie: Wolfgang Bordel

Spielplan   |  Vorpommersche Landesbühne

 

Am 15. Januar erschien das erste Solo-Album von Max Raabe

»Übers Meer«

Das Meer ist eine romantische Metapher - Sinnbild für Sehnsucht und Aufbruch, für Abschied und Heimweh. Legendäre Komponisten und Textdichter wie Fritz Rotter, Hans May, Walter Reisch und Werner Richard Heymann, ausnahmslos jüdischer Herkunft, mussten in die USA emigrieren - buchstäblich "übers Meer". Einem Liederzyklus gleich fasst Max Raabe die Lieder, Schlager und Couplets auf dieser CD atmosphärisch zusammen. Klassiker wie "Ninon", "Irgendwo auf der Welt" oder "Ein Lied geht um die Welt" interpretiert Raabe mit seinem Pianisten Christoph Israel mit einem zerbrechlichen Glanz fernab jeder falschen Süßlichkeit.

Max Raabe

 

Lions Club Berlin-Wannsee
Deutsche Oper: Benefizkonzert zugunsten von Berliner helfen
Samstag, 6. Februar 2010 02:01

Der Lions Club Berlin-Wannsee veranstaltet zum 15. Mal mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin sein traditionelles Benefizkonzert.

Das Konzert am 19. März findet in diesem Jahr zugunsten von Berliner helfen statt. (...) Moderiert wird der Konzertabend von der in Berlin lebenden Amerikanerin Gayle Tufts. Im ersten Teil des Konzertes erklingen - gespielt vom Salonorchester der Deutschen Oper Berlin unter der Leitung von Tomasz Tomaszewski - Melodien des Komponisten Werner Richard Heymann (1896-1961). Bis 1933 komponierte er die Musik für 15 UFA-Filme, darunter "Die Drei von der Tankstelle" ("Ein Freund, ein guter Freund", "Liebling, mein Herz lässt dich grüßen") und "Der Kongress tanzt" ("Das gibt's nur einmal, das kommt nicht wieder"). 1933 emigrierte der aus einer jüdischen Familie stammende Heymann nach Paris und 1936 nach Hollywood. Dort schrieb er die Musik für 44 Filme, darunter für Lubitschs "Ninotschka" mit Greta Garbo. Gesangsolistin ist Annette Postel.
 

Premiere. In den frühen 30er-Jahren verfilmte die UFA "Die Drei von der Tankstelle". Jetzt kommt die musikalische Komödie in Zinnowitz auch auf die Bühne. Von Uwe Roßner

Zinnowitz. Theater mit Überlänge hat etwas. Gerade bei dem Wagnis, einen Filmklassiker auf die Bühne zu bringen. Und dies in Zeiten, in denen Kino das Publikum längst mit bekannten Märchen, Romanen oder gar wahren Geschichten aus dem Leben in die Säle lockt und zudem technisch zu neuen Ufern aufbricht. Mit der musikalischen Komödie "Die Drei von der Tankstelle" nach der erfolgreichen Filmoperette von Franz Schulz und Paul Frank aus dem Jahre 1930 geht Wolfgang Bordel diesen Schritt. Der Erfolg am Premierenabend gab ihm Recht. Bis auf den letzten Platz füllten die Zuschauer die "Blechbüchse" der Vorpommerschen Landesbühne Anklam. Und dies am vorletzten Tag des alten Jahres. (...)
Denn ob Jung oder Alt - die still genießende Begeisterung an dessen zu Klassikern gewordenen Vertonungen von Robert Gilberts Texten wie "Ein Freund, ein guter Freund", "Hallo, Du süße Frau, fahr' nicht allein" oder "Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen" war groß...
 

Bisschen Glück: Zwanziger Jahre im Philharmonischen Salon

Scherze über ausverkaufte Häuser darf sich erlauben, wer selber vor ausverkauften Häusern spielt. Hier geht es um eine Reportage aus dem Berlin von 1927, die im „Philharmonischen Salon“ zitiert wird. Und Kurator Götz Teutsch spürt, dass die musikalisch-literarische Erfolgsserie der Berliner Philharmoniker auf ein Publikum aus „Freunden“ trifft. „Irgendwo auf der Welt“ von dem vielseitig präsentierten Komponisten Werner Richard Heymann bildet diesmal das Motto zum „Flanieren durch das Berlin der Zwanziger Jahre“. Dagmar Manzel singt das Lied, sie ist in der Vortragsfolge Göre und Seele zugleich, um am Ende noch einmal ihr „kleines bisschen Glück“ zu beschwören. Da ist das Programm schon ernst und tief geworden, ein Kunstgriff entgegen üblicher Praxis, indes lustige Sachen den ersten Teil bestimmen. Texte von Tucholsky, ein Concertino von Schulhoff, eine Trauermusik von Hindemith, „Der Graben“ von Eisler stehen für die Gefühle zwischen dem Ersten Weltkrieg und der nahenden Katastrophe.

Anfangs schimmert mit Kurt Weill „Berlin im Licht“ – und staccato zählt Comedian-Rezitator Robert Gallinowski die Legion musischer und kommerzieller Sensationen in der tanzenden Stadt auf. Für Jazz und Kaffeehausmusik engagieren sich Manfred Preis (gefeierter Saxofonist), Martin Stegner (Viola), Cordelia Höfer, Uwe Hilprecht (Klavier), Helmut Nieberle (Jazzgitarre), Kotowa Machida (Violine), Esko Laine (Bass), klassische Melodien feiern Emmanuel Pahud und Gábor Tarkövi. Am Stichwort Massary entzündet sich ein Glanzlicht, Leo Falls „Joseph, ach Joseph“ als entzückend alberne Darbietung der beiden Schauspieler Manzel und Gallinowski. Durch die Mauerfallszenerie vom Potsdamer Platz kommend, kann man sich im Kammermusiksaal zurückträumen an denselben Ort vor 85 Jahren. Die Sorgen haben auch damals nicht gefehlt. Sybill Mahlke
 


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