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Termine, Presse
| Dienstag, 13. Dezember
2011, Berliner Ensemble |
| Dagmar Manzel
im Berliner Ensemble
Nach dem großen Erfolg im Eröffnungskonzert der
Jüdischen Kulturtage in Berlin, spielt Dagmar Manzel
und ihre Band, geleitet von Tal Balshai, das Programm "Irgendwo
auf der Welt" im Berliner
Ensemble am 13. Dezember.
Karten und Reservierungen unter Berliner
Ensemble.
Die CD von Dagmar Manzel "Irgendwo auf der Welt"
ist nur bei Honigtee
Music bestellbar!
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| Freitag, 09. Dezember
2011, 20:00, Schlosstheater Celle |
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Der Kongress tanzt
Nach dem gleichnamigen Film von Erik Charell
Regie: Lars Wernecke
Musikalische Leitung: Ulrich Jokiel
Bühne: Wesko Rohde
Kostüme: Andrea Göttert
weitere Vorstellungen: 11.12., 18.12., 25.12
Schlosstheater
Celle
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| Sonntag, 13.11.11,
11:30, Vortragssaal der Bibliothek/Gasteig |
Hommage zum 50.
Todestag des Komponisten Werner Richard Heymann -
Ein blonder Traum
Portrait und Filmvorführung
Künstlerportrait zu Werner Richard Heymann
In der Biografie des Komponisten Werner R. Heymann spiegelt
sich die wechselvolle Chronik der ersten Hälfte des 20sten
Jahrhunderts wieder. Rekapituliert wird sie anhand zeitgeschichtlicher
Bild- und Ton- Einspielungen zu verbindenden Texten sowie im
Gespräch mit Heymanns Tochter Elisabeth.
Mitwirkende: Jon Michael Winkler (Musikbearbeitung./Tonschnitt),
Elisabeth Trautwein-Heymann (Tochter, Biografin und Zeitzeugin),
Gaby dos Santos (Multimedia/Bildbearbeitung., Textvortrag,
Moderation)
Quellen: Das Hörbuch „Heymann - Irgendwo
auf der Welt“, duo-phon records und, in der Reihe „Jüdische
Miniaturen“/Hentrich & Hentrich Verlag, die Biografie
von Wolfgang Trautwein: "Werner Richard Heymann, Berlin,
Hollywood und kein Zurück"
Der UFA-Spielfilm „Ein blonder Traum“, 1932
Für diese cineastische Rarität (Drehbuch: Billy
Wilder!) komponierte Heymann die atmosphärisch dichte
und eng mit der doppelbödigen Handlung verwobene Filmmusik:
Zwei Fensterputzer nehmen eine Möchtegern-Aktrice bei
sich auf. Zum bittersüßen Ende der Komödie
bekommt der eine das bescheidene Glück mit dem Mädchen
und der andere den Hund und einen Job in Hollywood...
Mit freundlicher Unterstützung der Münchner
Stadtbibliothek
Karten € 10,- EUR an allen Vorverkaufsstellen und
an der Abendkasse
Details
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| Sa., 17.09.2011,
18:00, Zentrum für Architektur der Moderne, Berlin |
| Einladung zur Vortragsreihe
›Architektur der Moderne‹
die Erich-Mendelsohn-Stiftung lädt ein zum Vortrag
Torsten Hilscher (Berlin):
Ein Freund, ein guter Freund – der Komponist Werner
Richard Heymann und Erich Mendelsohn
mit einer Einführung von Dr. Nora Pester
am Samstag, 17. September 2011, 18 Uhr im Landhaus Dr. Bejach,
Bernhard-Beyer-Straße 12, Berlin-Steinstücken.
Was hat das Werk eines Musikers mit dem eines Architekten
zu tun? Auf den ersten Blick wenig, auf den zweiten schon
mehr. Wenn man nun zwei Stars ihrer Zeit im jeweiligen Fach,
Werner Richard Heymann (1896-1961) und Erich Mendelsohn (1887-1953),
näher betrachtet, kann diese Gegenüberstellung richtig
spannend werden.
Heymann war der Ufa-Filmmusikkomponist schlechthin. Als
Emigrant wirkte er in Hollywood und kehrte, trotz allem, nach
dem Krieg wieder nach Deutschland zurück.
Wer kennt nicht die Filme >Die Drei von der Tankstelle<,
>Ninotschka< oder >Der Kongress tanzt<? In allen
drei Fällen stammt die Musik aus der Feder Heymanns.
Im Falle der >Tankstelle< spielen zwei Bauten Mendelsohns
keine unwesentliche Rolle – kaum zufällig, wie
der Vortrag zeigen wird. Unter anderen hat das Haus Bejach,
Ort der Veranstaltung und heutiger Sitz der Erich-Mendelsohn-Stiftung,
seinen Auftritt.
Der Berliner Journalist Torsten Hilscher stellt für
diesen interessanten und unterhaltsamen Abend Informationen
und Ausschnitte zusammen, die das spannende Verhältnis
von Mendelsohns Bauten und Heymanns Musik aufzeigen. Eingeleitet
wird der Abend von der Berliner Verlegerin Dr. Nora Pester.
Der Eintritt zur Veranstaltung beträgt 15,00 Euro.
Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bitten wir Sie
um eine Anmeldung bis Freitag, 9. September 2011, per E-Mail
(info<at>erich-mendelsohn-stiftung.de).
Zentrum für Architektur der Moderne
Bernhard-Beyer-Straße 12, 14109 Berlin
Verkehrsverbindungen:
Bus 118 vom S-Bhf. Wannsee nach Steinstücken
oder S7 bis Griebnitzsee, Fußweg ca. 8 Minuten
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| September 2011,
Scarlett O' mit "Das gibt's nur einmal" |
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Scarlett
O', Jürgen Ehle
und Matthias Binner mit Liedern von
WERNER RICHARD HEYMANN
01. September, 36381 SCHLÜCHTERN, KUKI-Zelt,
Kirchstr. 32, 19.30 Uhr,
03. September, 07548 GERA-Untermhaus, Museumsnacht,
St. Marien Kirche, Mohrenplatz, 19.15 Uhr
04. September, 09661 HAINICHEN, Ratskeller,
Bahnhofstr. 1, 19.00 Uhr
15. September, 03044 COTTBUS, TheaterNative
C, Kleine Komödie
Cottbus, Petersilienstr. 24, 19.30 Uhr
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| Donnerstag, 15.
September 2011, 20:00 Uhr, Berlin |
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musica reanimata
Förderverein zur Wiederentdeckung NS-verfolgter Komponisten
und ihrer Werke
Gesprächskonzert
Werner Richard Heymann: "Das gibt's nur einmal ..."
Mitwirkende: Ensemble Zwockhaus: Maria Thomaschke und Andreas
Jocksch (Sänger und Darsteller)
Instrumentalensemble
Leitung, Moderation und Arrangements: Winfried Radeke
Gesprächsgast: Elisabeth Trautwein-Heymann, die Tochter
des Komponisten
Konzerthaus am Gendarmenmarkt Berlin, Musikclub, 20 Uhr
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro
Kartenvorbestellungen: Konzerthaus
Berlin
Tel.: (030) 20309 - 2101
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| Donnerstag, 8. September
2011, Berlin, Synagoge Rykestraße |
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Eröffnungskonzert der Jüdischen Kulturtage Berlin
Mit Tal Balshai am Klavier, einer Band (am Cello ein Berliner
Philharmoniker) und der Sängerin Dagmar Manzel. Der Schauspieler
Robert Gallinowsky wird aus Heymanns
Biographie lesen.
Anläßlich dieses Konzerts wird es auch eine CD
mit Dagmar Manzel und Tal Balshai, sowie ein Büchlein
in der Serie "Jüdische Miniaturen" geben: "Das
gibt`s nur einmal", der Autor heißt Wolfgang Trautwein.
website
der Jüdischen Kulturtage
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| Mittwoch, 1. Juni
2011, 20:00 Uhr, Literaturhaus Salzburg |
WERNER RICHARD HEYMANN
"SIE KENNEN MICH NICHT, ABER SIE HABEN SCHON VIEL VON MIR
GEHÖRT ..."
Hommage zum 50. Todestag
Gesang: Annette Postel
Piano: Susanne Klar
Gespräch: Elisabeth Trautwein-Heymann
Moderation: Manfred Baumann
Büchertisch: Rupertus Buchhandlung
Eintritt: 13/11/10 Euro
Kartenreservierung: +43 662 - 422 411
Veranstalter: Verein
Literaturhaus und ORF-Salzburg

Es wird aus der Biographie Heymanns gelesen und Elisabeth
Trautwein-Heymann erzählt über ihren Vater.
Annette
Postel hat bei Duophon eine neue Heymann CD herausgebracht.
Bestellnummer 07213.
Sie ist ab März auf den Markt.
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| Montag, 30. Mai
2011, 15:00 Waldfriedhof München |
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50. Todestag Werner Richard Heymanns
Feierliche Übergabe der restaurierten Berühmtengrabstätte
von Werner Richard Heymann auf dem Waldfriedhof München
Grußworte sprechen:
Claudia Engehardt, Filmmuseum München
Knut Mikoleit, Müller-Klein-Rogge-Stiftung Frankfurt
am Main
Dr. Wolfgang Trautwein, Archiv der Akademie der Künste
Berlin
Heymann-Lieder spielen:
Toni Matheis, Posaune
Denis Werb Trompete
Christian Kaja, Klarinette
Im Anschluss findet ein Empfang an der Aussegnungshalle statt.
Ein Dank gilt der Landeshauptstadt München und der Müller-Klein-Rogge-Stiftung
für die freundliche bzw. großzügige Unterstützung.
Veranstalter:
Elisabeth Trautwein-Heymann
Sönke Reyels, Projektmanagement
Dreiklang-Dreimasken Bühnen- und Musikverlag
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| Sonntag, 29. Mai
2011, Schloss Seefeld |
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Hommage auf Werner Richard Heymann
Filmvorführung "Ein Blonder Traum" mit anschließendem
Gespräch und Musik:
Krista Posch singt begleitet von Peter Ludwig am Klavier,
Empfang.
Schloss
Seefeld, Schlosshof 7, 82229 Seefeld-Hechendorf
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| Samstag, 28. Mai
2011, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Karlsruhe |
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Zum 50. Todestag des berühmtesten Film-Komponisten der
30er-Jahre lädt Annette Postel zu einer musikalischen
Lesung: Elisabeth Trautwein-Heymann, Tochter des großen
Meisters, liest aus den Memoiren ihres Vaters, Susanne Klar
begeitet Annette Postel am Klavier bei den - zum Teil unbekannten
- klassischen Liedern W. R. Heymanns und das SalonOrchester
Schwanen lässt seine weltberühmten Schlager nicht
zu kurz kommen. Ein Abend zum Genießen, Schwelgen, Erinnern
und Kennenlernen. Mit Annette
Postel (Gesang), Elisabeth Trautwein-Heymann (Lesung),
Susanne Klar (Klavier) und dem SalonOrchester Schwanen.
Schauspielhaus,
Baumeisterstraße 11, 76137 Karlsruhe
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| Montag, 14. Februar
2011, 19:00 Uhr, Berlin |
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Der Förderkreis "Denkmal für die ermordeten
Juden Europas e.v." lädt ein:
"Verfemte jüdische Komponisten"
- Ins Exil getrieben, deportiert, ermordet -
in Erinnerung an den Komponisten Werner Richard Heymann
»Liebling, mein Herz lässt dich grüssen«
Mit Lea
Rosh und Elisabeth Trautwein-Heymann,
musikalisch umrahmt von Scarlett
O', Jürgen Ehle, Matthias Binner
Im Ausstellungspavillon, 10117 Berlin, Cora-Berliner-Straße
2, 1. Stock
(gegenüber Eingang Ort der Information, Holocaust-
Denkmal)
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| Sonntag, 16.01.11
- 14:30, Volks- u. Komödientheater Geisler |
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Neujahrskonzert der Lübecker
Sommeroperette
"Der Kongreß tanzt"
Werke von Werner Richard Heymann
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| Samstag, 15.01.11
- 15:00, nordic-hotel "Lübecker Hof" |
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Neujahrskonzert
Mitglieder der Lübecker
Sommeroperette
Werke von Werner Richard Heymann
nordic-hotel "Lübecker Hof" Stockelsdorf,
Ahrensböker Straße 4-8
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| Laufzeit: 15. 12.10
bis 08. 02.11, Grenzlandtheater Aachen |
»Die Drei
von der Tankstelle«
Schauspiel mit Musik von Franz Schulz, Paul Frank
in der Bühnenfassung von Sepp Tatzel, Christian Struppeck,
Andreas Gergen, Musik: Werner R. Heymann; Liedtexte: Robert
Gilbert
Grenzlandtheater
Aachen
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| Samstag, 11.12.10,
19:30 Uhr, Anhaltisches Theater Dessau |
| Altes Theater/
Studio, Am Alten Theater 13, 06844 Dessau
»Die Drei von der Tankstelle«
Komödie nach einem Ufa-Filmklassiker mit der Musik von
Werner Richard Heymann
Inszenierung: Maria Linke | Andrea Moses
Ausstattung: Jelena Nagorni | Samuel Hof
Musikalische Leitung: Ulf Steinhauer
Musiker: Ulf Steinhauer | Steffen Gräf | Sven Klette
Dramaturgie: Holger Kuhla
auch am 17., 18., 25.12.10, 19:30 Uhr und am 31.12.10, 20:00
Uhr
Spielplan
| Anhaltisches
Theater Dessau
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| Donnerstag, 02.12.2010,
19:30 Uhr, Theater Phönix Linz |
Premiere:
»Die Drei von der Tankstelle«
Musical nach der gleichnamigen Filmoperette von Frank Schulz
und Paul Frank
Musik: Werner R. Heymann, Liedtexte: Robert Gilbert
Mit: Helmut Fröhlich, Lisa Fuchs, Matthias Hack, Theo
Helm, Ferdinand Kopeinig, Judith Richter, N.N.
Bearbeitung/Regie: Harald Gebhartl
Bühne: Michaela Mandel
Kostüme: Cornelia Kraske
Lichtgestaltung: Hubert Schwaiger
Arrangements/Einstudierung: Wolfgang Peidelstein
Choreographie: Doris Jungbauer
Spielplan
| Theater
Phönix Linz
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| Mittwoch, 21. April
2010, 19:30 Uhr, Volkstheater Wien |
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12., VHS Meidling, Theatersaal Längenfeldgasse, Längenfeldg.
13-15
Premiere und Uraufführung:
»Ein kleines bisschen Glück«
Eine romantische Revue
mit der Musik von Werner Richard Heymann
Auftragsarbeit für das Volkstheater
von Andy Hallwaxx
Hallwaxx/Kudlich/Navas
Spielplan | Volkstheater
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| Freitag, 02. April 2010, 20.00
Uhr, Volkstheater Geisler |
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Premiere:
»Die Drei von der Tankstelle«
Musikalische Komödie nach dem gleichnamigen Tonfilm
in einer Bearbeitung von Gerrit Hargus
Als die drei Freunde Willy, Kurt und Hans von einer Tournee
zurückkehren, stellen sie fest, dass sie pleite sind.
Nachdem ihre Möbel gepfändet wurden, bleibt ihnen
nur noch ihr Auto, welches sie - nachdem ihnen auf einer Landstraße
das Benzin ausgeht - wieder auftanken wollen. Die Tankstelle
ist aber stillgelegt, und die drei beschließen, diese
wieder zu eröffnen, um so zu Geld zu kommen...
Volkstheater
Geisler
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| Freitag, 19. März
2010, 19:30 Uhr, Deutsche Oper Berlin |
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Lions Club Berlin-Wannsee, Benefiz-Konzert
Zum 15. Mal veranstaltet der Lions Club Berlin-Wannsee gemeinsam
mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin sein traditionelles
Benefizkonzert. Das Konzert ist zu Gunsten von "Berliner
helfen e. V.", die wiederum zwei Neuköllner Projekte
unterstützen: MaDonna e. V. und dem Mentorenprojekt der
Kepler-Schule.
Auf dem Programm u. a. »Ein Freund, ein guter Freund
...«
Werke von Werner Richard Heymann Made in USA
Lions
Club Wannsee Benefiz
Deutsche
Oper Berlin
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| 23. + 29. 01.10,
19:30 Uhr, Blechbüchse Zinnowitz |
»Die Drei von der Tankstelle«
Von Paul Frank und Franz Schulz
Mit der Musik von Werner Richard Heymann
Drei Freunde - Willy, Kurt und Hans - stehen vor dem Bankrott:
Kein Job, kein Geld, keine Zukunft. - Keine Zukunft? - Als
Pächter einer heruntergekommenen Tankstelle soll das
große Comeback ins Arbeitsleben gelingen! Alles scheint
bestens zu laufen; da kommt ihnen die hübsche Lilian
in die Quere, in die sich die drei Kumpels verlieben. Der
Ärger ist somit vorprogrammiert ...
Im gleichnamigen UFA-Film aus den 30er Jahren spielten sich
die drei Sunnyboys in die Herzen der Zuschauer. Die Original-Musik
stammt vom Komponisten Werner Richard Heymann, dessen Songs
(wie „Ein Freund, ein guter Freund“ und „Liebling,
mein Herz lässt Dich grüßen„) quasi
unsterblich wurden. Für sein Werk wurde er sogar mehrmals
für den Oscar nominiert.
Regie: Wolfgang Bordel
Spielplan
| Vorpommersche
Landesbühne
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| Am 15.01.10 erschien
das erste Solo-Album von Max Raabe |
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»Übers Meer«
Das Meer ist eine romantische Metapher - Sinnbild für
Sehnsucht und Aufbruch, für Abschied und Heimweh. Legendäre
Komponisten und Textdichter wie Fritz Rotter, Hans May, Walter
Reisch und Werner Richard Heymann, ausnahmslos jüdischer
Herkunft, mussten in die USA emigrieren - buchstäblich
"übers Meer". Einem Liederzyklus gleich fasst
Max Raabe die Lieder, Schlager und Couplets auf dieser CD
atmosphärisch zusammen. Klassiker wie "Ninon",
"Irgendwo auf der Welt" oder "Ein Lied geht
um die Welt" interpretiert Raabe mit seinem Pianisten
Christoph Israel mit einem zerbrechlichen Glanz fernab jeder
falschen Süßlichkeit.
Max
Raabe
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Papa, mein Herz lässt dich grüßen
Wie Werner Richard Heymanns Tochter Elisabeth die Erinnerung an
den UFA-Komponisten pflegt
von Jonathan Scheiner
Bezieher des Werner-Richard-Heymann-Newsletter bekamen vor ein paar
Jahren zu Weihnachten eine Grußkarte per E-Mail zugeschickt,
die ein glücklich strahlendes Paar vor einem Alpenpanorama
zeigte. Das Foto war keine historische Aufnahme des Komponisten
mit einer der vier Frauen, mit denen er im Laufe seines Lebens verheiratet
war. Es handelte sich um ein aktuelles Urlaubsbild. Der Mann darauf
war Wolfgang Trautwein, der Archivdirektor der Akademie der Künste
Berlin, wo der Nachlass Werner Richard Heymanns liegt.
Die Frau war seine Gattin Elisabeth Trautwein-Heymann, einzige
Tochter und Rechtsnachfolgerin des Filmkomponisten. Die beiden kennen
sich seit 1997, als sie wegen eines Operettenkongresses nach Berlin
kam und ihren künftigen Mann kennenlernte. »Ich habe
ihn gesehen und mein Herz hat einen Sprung gemacht. Das war gleich
eine Seelenübereinstimmung.«
RÜHRIG Zu dieser Übereinstimmung gehört,
dass er sie bei ihrer selbst gestellten Lebensaufgabe unterstützt,
die Erinnerung an ihren Vater und sein Werk wachzuhalten. Lange
hat Elisabeth Trautwein-Heymann etwa für die Gedenktafel gekämpft,
die nun am Haus am Karolingerplatz 5 in Berlin-Westend hängt,
jenem von Erich Mendelsohn errichteten Domizil, in dem Heymann bis
zu seiner Flucht aus Deutschland lebte.
Ein anderes Mal »habe ich alle in Deutschland aktiven Salonorchester
angeschrieben, weil ich die Idee hatte, sie sollten doch die Lieder
meines Vaters öfter spielen. Von vielen habe ich keine Antwort
erhalten, aber ein paar Leute haben sich dann doch gemeldet«,
erzählt die studierte Tanzpädagogin in einer Mischung
aus Münchner und Wiener Dialekt, ihren beiden Lebensstationen,
bevor sie 1998 nach Berlin übersiedelte.
Zu denen, die sich meldeten, gehörte das Salonorchester Schwanen,
das mit der Diseuse Annette Postel ein Album zu Heymanns 50. Todestag
in diesem Jahr produziert hat, darauf einige seiner größten
Hits wie Das gibt's nur einmal, Liebling, mein Herz lässt dich
grüßen oder Irgendwo auf der Welt. Mit dabei auf der
CD sind auch eine Reihe von illustren Gästen wie Georg Kreisler,
Gert Wilden und – natürlich – Elisabeth Heymann
selbst, die Episoden aus dem Leben ihres Vaters erzählt.
Zum Beispiel die traurige Geschichte von dem braunen Königspudel,
den Heymann 1933 bei Freunden zurückließ, als er aus
Deutschland fliehen musste. Das Tier wurde erschossen, weil es ein
»Judenhund« war, erzählt die Tochter. Erfahren
hat sie das von ihrem Vater, als der nach dem Krieg der kleinen
Elisabeth einen anderen braunen Königspudel schenkte. Kein
Wunder, dass der Vater nach seiner Rückkehr aus den USA 1951
nicht jedermann die Hand geben wollte. Er wusste, wer bei den Nazis
mitgemacht hatte und wer nicht.
HOLLYWOOD Der gefeierte UFA-Komponist von einst konnte in
der jungen Bundesrepublik an seine Vorkriegserfolge anknüpfen.
Die Musik zu Kassenschlagern wie Alraune mit Hildegard Knef oder
Heidelberger Romanze mit Lilo Pulver stammte von Heymann.
Nachzulesen sind diese biografischen Details in der von Hubert
Ortkemper herausgegebenen Biografie Liebling, mein Herz lässt
dich grüßen, die in einer erweiterten Neuauflage ebenfalls
anlässlich des 50. Todestages erschienen ist. Dort werden auch
Heymanns bislang wenig dokumentierten Jahre im Exil beschrieben,
die nicht immer nur filmreif verliefen.
In Paris wurden zwar seine Operetten Florestan I., Prince de Monaco
und Trente et Quarante am Théatre des Bouffes Parisiens uraufgeführt.
Doch in den USA, in die Heymann Ende der 30er-Jahre weitergeflüchtet
war, hatte der einst berühmteste Filmkomponist Deutschlands
einen schweren Start, bevor er in Hollywood Fuß fassen konnte.
Dann aber kam der Erfolg wieder, unter anderem mit der Musik zu
Ernst Lubitschs Ninotschka mit Greta Garbo in der Hauptrolle. Sogar
drei Oscar-Nominierungen räumte Werner Richard Heymann ab.
Doch glücklich war er in Amerika nicht.
Den assimilierten Jecke zog es in seine deutsche Heimat zurück.
1957 ließ er sich sogar hier wieder einbürgern. Zum Nachweis
seiner Verwurzelung im deutschen Brauchtum verlangte damals der
zuständige Beamte von Heymann, ein deutsches Volks- lied vorzusingen.
Der stimmte daraufhin seinen eigenen Schlager Das gibt's nur einmal
an. Das war Chuzpe in Reinform, eine Chuzpe, die auch Heymanns Songs
prägte.
KULTURTAGE Die Geschichte steht in dem Büchlein Werner
Richard Heymann. Berlin, Hollywood und kein Zurück, erschienen
im Verlag Hentrich & Hentrich. Geschrieben hat es Wolfgang Trautwein.
»Dafür ist der gesamte Italienurlaub draufgegangen«,
echauffiert sich die Frau des Autors. In Italien war es auch, wo
sie ein Anruf von Martin Krantz von den Jüdischen Kulturtagen
Berlin erreichte.
»Ich stand gerade auf der Piazza in Siena und verstand mein
eigenes Wort nicht wegen der vielen Motorroller, aber es wurde mir
allmählich klar, dass es mit dem Heymann-Abend bei den Kulturtagen
2011 klappen würde.« Für das Eröffnungskonzert
der Kulturtage an diesem Donnerstag um 20 Uhr in der Synagoge Rykestraße
hat Elisabeth Trautwein-Heymann lange gekämpft, dafür
die Schauspielerin und Sängerin Dagmar Manzel mit dem Pianisten
Tal Balshai »verkuppelt«.
»So schaut einfach meine Arbeit aus, dass ich immer wieder
Leute miteinander in Verbindung bringe, von denen ich meine, sie
könnten was für Heymann tun. Ich bin eine Funkelstein-Sammlerin.
Es sind ganz viele Steinchen, die man sammelt, und man weiß
noch gar nicht, wird das ein Muster, wird das je fertig. Und auf
einmal fügt sich das dann zu einem größeren Bild
zusammen.«
Sagt's und streicht ihre blonden Haare hinter die Ohren. Diese Geste
macht sie oft, seit ihr als Kind gesagt wurde, dass man ihr, wie dem
Vater, an den großen Ohren das Jüdischsein ansehe. Seither
ist sie sehr stolz darauf. Auf den Vater. Auf die Ohren. Auf das Jüdischsein.
Ohrwürmer und Gassenhauer: Scarlett O' singt Werner Richard
Heymann
Von Kathrin Noll
Schlüchtern Ein launiger Kleinkunstabend voller Ohrwürmer:
Scarlett O' und Co. begeisterten am Donnerstagabend mit Schlagern
des Filmkomponisten Werner Richard Heymann und erzählten im
Kuki-Zelt Humorvolles aus seinem bewegten Leben.
Zu UFA-Zeiten prangte sein Name größer auf den Filmplakaten
als der des Regisseurs oder der Hauptdarsteller, heute ist er fast
vergessen – seine Melodien jedoch nicht. Der jüdische
Komponist Werner Richard Heymann (1896-1961) war ein Star. Erst
im Berlin der 20er und 30er Jahre, später nach der Emigration
auch in Hollywood. 2011 jährt sich sein Todestag zum 50. Mal.
Dies nahm die Berliner Sängerin Scarlett O' zum Anlass, ein
kleines, feines Programm unter dem Titel „Das gibt's nur einmal“
mit bekannten und unbekannten Liedern Heymanns zusammenzustellen.
Am Donnerstagabend war Premiere im Kuki-Zelt in Schlüchtern.
„Das ist die Liebe der Matrosen“, „Irgendwo auf
der Welt“ oder „Ein Freund, ein guter Freund“
sind bis heute Ohrwürmer. Aber auch die weniger geläufigen
Songs Heymanns sind wahre Gassenhauer, fabelhaft vorgetragen von
Scarlett O'. Die sympathische Berlinerin besitzt nicht nur Ausstrahlung,
sondern zudem eine ausdrucksstarke und höchst wandlungsfähige
Stimme, die mehr als einmal an die große Zarah Leander erinnerte.
Mal kraftvoll und raumgreifend, mal sinnlich-verrucht und frech,
dann wieder melancholisch-zart – Scarlett O' traf immer den
richtigen Ton.
„Ein Geschenk für die Frauen“
Begleitet wurde sie von zwei famosen Musikern: dem Ausnahmegitarristen
Jürgen Ehle, Gründungsmitglied der legendären Berliner
Band Pankow, sowie Pianist Matthias Binner, der auch als Komponist
und Arrangeur für die großen Theaterhäuser Deutschlands
arbeitet. Gut gelaunt führte das Trio durch das Werk Werner
Richard Heymanns und brachte dabei zuweilen noch nie Gehörtes
und wenig Bekanntes aus seinem bewegten Leben zu Tage. Zwischen
den Songs lasen die drei abwechselnd und pointiert aus Heymanns
erfrischend-heiterer Autobiografie vor und ließen seine vier
Ehefrauen und einige Kollegen wie Trude Hesterberg oder Hans Albers
zu Wort kommen. Dabei entpuppte sich der Filmpionier nicht nur als
genialer Komponist und als „Geschenk für die Frauen“,
sondern darüber hinaus als ein Mann mit viel Humor, der auch
Sketche und witzige Schüttelreime verfasste.
Am Ende wollte das Publikum die drei gar nicht mehr gehen lassen.
„Komm mit mir nach Brasilien“, „Wir zahlen keine
Miete mehr“ und „Das muss ein Stück vom Himmel
sein“ bildeten den krönenden, viel beklatschten Abschluss
dieses mehr als gelungenen Tourauftakts.
Erneut entpuppte sich das rote Zirkuszelt des Schlüchterner Kulturkinos
auf der Mauerwiese als perfekte Bühne für die Kleinkunst,
die von der Intimität, besonderen Atmosphäre und der Nähe
zum Publikum lebt und in großen Sälen und Hallen meist
recht verloren wirkt. Wie schrieb Heymann schon für die Comedian
Harmonists: „Wenn ich sonntags in mein Kino geh' …“
Doch auch an anderen Wochentagen kann man hier viel Interessantes
erleben.
"Täglich Live-Musik"
Interview: Elisabeth Trautwein-Heymann über ihren Vater
VON S I M O N N E U T Z E, KASSEL.
Seinen Namen kennen nur wenige, doch seine Melodien brachten es
zu Weltruhm: Werner Richard Heymann zählte von den 20er- bis
in die 50er-Jahre zu den bedeutendsten deutschen Filmkomponisten
und war mehrfach für den Oscar nominiert. Von ihm stammen Titel
wie „Ein Freund, ein guter Freund" aus „Die drei
von der Tankstelle" (1930) und „Das gibt's nur einmal"
aus „Der Kongreß tanzt" (1931). In der Biografie
„Liebling, mein Herz lässt dich grüßen"
hat seine Tochter Elisabeth Trautwein-Heymann gemeinsam mit Hubert
Ortkemper das Leben Heymanns aufgearbeitet, von seiner Geburt 1896
in Königsberg über seinen Ruhm, die Flucht vor den Nazis
bis zu seinem Tod 1961 in München. Am Freitag liest Trautwein-
Heymann in Kassel aus der Biografie. Dazu präsentieren die
Pianistin Lisa Sommerfeld sowie die Sänger Nikolas Heiber und
Karoline Goebel einige seiner Lieder.
Die Melodien Ihres Vaters waren einem großen Publikum
bekannt - wie präsent waren sie in Ihrer Kindheit?
ELISABETH TRAUTWEIN-HEYMANN:
Zu Hause gab es täglich Live- Musik. Er wurde häufig von
Rundfunkstationen eingeladen, live zu spielen. Für diese Auftritte,
bei denen er verschiedene Sänger am Klavier begleitete, probte
er mit den jeweiligen Künstlern bei uns zu Hause im Musikzimmer.
Und ich lauschte aufmerksam unter dem Tisch.
Sein bekanntestes Stück ist „Ein Freund, ein guter
Freund" - bemerken Sie heute noch, wenn jemand die Melodie
pfeift?
TRAUTWEIN-HEYMANN: Ja, natürlich. Es ist immer
wie ein kleiner Gruß meines Vaters. Viele Leute spielen das
Lied auf Feiern und wissen nicht, von wem es stammt. Seine Stücke
sindVolkslieder geworden. Er hat sich immer so vorgestellt: „Sie
kennen mich nicht, aber Sie haben schon viel von mir gehört."
Hätte sich Ihr Vater nicht auch etwas mehr Ruhm gewünscht,
so wie ein Schlagerstar?
TRAUTWEIN-HEYMANN:
Er sicher nicht, ich schon. Weil es so einfacher wäre, seine
Musik am Leben zu erhalten. Sein Können war meinem Vater bewusst.
Aber es war ihm ganz recht, dass um seine Person nicht so viel Aufmerksamkeit
herrschte.
Trotz seines Erfolges musste Ihr Vater immer wieder bei null anfangen:
Als Jude floh er 1933 aus Berlin nach Paris, dann in die USA, kehrte
1952 nach Deutschland zurück. Hat er darüber auch mit Ihnen
als Kind gesprochen?
TRAUTWEIN- HEYMANN:
Es war absolut ein Thema. Mir ist einmal aufgefallen, dass er einer
bestimmten Person nicht die Hand gab. Ich habe ihn gefragt, warum.
Mein Vater antwortete: „Weil das ein übler Nazi war."
Er hat mir dann, so weit ich es als Kind verstehen konnte, von seiner
Flucht erzählt. Er war kein verhärmter Mensch, aber er hat
Charakter gezeigt.
Lions Club Berlin-Wannsee
Deutsche Oper: Benefizkonzert zugunsten von Berliner helfen
Samstag, 6. Februar 2010 02:01
Der Lions Club Berlin-Wannsee veranstaltet zum 15. Mal mit dem Orchester
der Deutschen Oper Berlin sein traditionelles Benefizkonzert.
Das Konzert am 19. März findet in diesem Jahr
zugunsten von Berliner helfen statt. (...) Moderiert wird
der Konzertabend von der in Berlin lebenden Amerikanerin Gayle Tufts.
Im ersten Teil des Konzertes erklingen - gespielt vom Salonorchester
der Deutschen Oper Berlin unter der Leitung von Tomasz Tomaszewski
- Melodien des Komponisten Werner Richard Heymann (1896-1961). Bis
1933 komponierte er die Musik für 15 UFA-Filme, darunter "Die
Drei von der Tankstelle" ("Ein Freund, ein guter Freund",
"Liebling, mein Herz lässt dich grüßen")
und "Der Kongress tanzt" ("Das gibt's nur einmal,
das kommt nicht wieder"). 1933 emigrierte der aus einer jüdischen
Familie stammende Heymann nach Paris und 1936 nach Hollywood. Dort
schrieb er die Musik für 44 Filme, darunter für Lubitschs
"Ninotschka" mit Greta Garbo. Gesangsolistin ist Annette
Postel.
Premiere. In den frühen 30er-Jahren verfilmte die UFA "Die
Drei von der Tankstelle". Jetzt kommt die musikalische Komödie
in Zinnowitz auch auf die Bühne. Von Uwe Roßner
Zinnowitz. Theater mit Überlänge hat etwas.
Gerade bei dem Wagnis, einen Filmklassiker auf die Bühne zu
bringen. Und dies in Zeiten, in denen Kino das Publikum längst
mit bekannten Märchen, Romanen oder gar wahren Geschichten
aus dem Leben in die Säle lockt und zudem technisch zu neuen
Ufern aufbricht. Mit der musikalischen Komödie "Die Drei
von der Tankstelle" nach der erfolgreichen Filmoperette von
Franz Schulz und Paul Frank aus dem Jahre 1930 geht Wolfgang Bordel
diesen Schritt. Der Erfolg am Premierenabend gab ihm Recht. Bis
auf den letzten Platz füllten die Zuschauer die "Blechbüchse"
der Vorpommerschen Landesbühne Anklam. Und dies am vorletzten
Tag des alten Jahres. (...)
Denn ob Jung oder Alt - die still genießende Begeisterung
an dessen zu Klassikern gewordenen Vertonungen von Robert Gilberts
Texten wie "Ein Freund, ein guter Freund", "Hallo,
Du süße Frau, fahr' nicht allein" oder "Liebling,
mein Herz lässt Dich grüßen" war groß...
Bisschen Glück: Zwanziger Jahre im Philharmonischen Salon
Scherze über ausverkaufte Häuser darf sich
erlauben, wer selber vor ausverkauften Häusern spielt. Hier
geht es um eine Reportage aus dem Berlin von 1927, die im „Philharmonischen
Salon“ zitiert wird. Und Kurator Götz Teutsch spürt,
dass die musikalisch-literarische Erfolgsserie der Berliner Philharmoniker
auf ein Publikum aus „Freunden“ trifft. „Irgendwo
auf der Welt“ von dem vielseitig präsentierten Komponisten
Werner Richard Heymann bildet diesmal das Motto zum „Flanieren
durch das Berlin der Zwanziger Jahre“. Dagmar Manzel singt
das Lied, sie ist in der Vortragsfolge Göre und Seele zugleich,
um am Ende noch einmal ihr „kleines bisschen Glück“
zu beschwören. Da ist das Programm schon ernst und tief geworden,
ein Kunstgriff entgegen üblicher Praxis, indes lustige Sachen
den ersten Teil bestimmen. Texte von Tucholsky, ein Concertino von
Schulhoff, eine Trauermusik von Hindemith, „Der Graben“
von Eisler stehen für die Gefühle zwischen dem Ersten
Weltkrieg und der nahenden Katastrophe.
Anfangs schimmert mit Kurt Weill „Berlin im
Licht“ – und staccato zählt Comedian-Rezitator
Robert Gallinowski die Legion musischer und kommerzieller Sensationen
in der tanzenden Stadt auf. Für Jazz und Kaffeehausmusik engagieren
sich Manfred Preis (gefeierter Saxofonist), Martin Stegner (Viola),
Cordelia Höfer, Uwe Hilprecht (Klavier), Helmut Nieberle (Jazzgitarre),
Kotowa Machida (Violine), Esko Laine (Bass), klassische Melodien
feiern Emmanuel Pahud und Gábor Tarkövi. Am Stichwort
Massary entzündet sich ein Glanzlicht, Leo Falls „Joseph,
ach Joseph“ als entzückend alberne Darbietung der beiden
Schauspieler Manzel und Gallinowski. Durch die Mauerfallszenerie
vom Potsdamer Platz kommend, kann man sich im Kammermusiksaal zurückträumen
an denselben Ort vor 85 Jahren. Die Sorgen haben auch damals nicht
gefehlt. Sybill Mahlke
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